Firmenchronik

1858

Mit 19 Lebensjahren macht sich Hermann Ackermann mit einer mobilen Flachsschwinge selbstständig und leistet seine Dienstleistungen  auf landwirtschaftlichen Betrieben in der Umgebung.

Später wird diese Schwinge durch Göbel von Pferden und schließlich von einem Wasserrad stationär auf dem Hof in Dielingdorf betrieben.

1870

Hermann Ackermann beginnt mit der Lohndrescherei.

1885


Hermann Ackermann erwirbt ein für die damalige Zeit modernes Lokomobil zum Antrieb der Flachsschwinge, sowie der stationären Dreschmaschine.

1914

Der jüngste Sohn Wilhelm Ackermann übernimmt den Hof.

1920

Der erste Schlepper wird angeschafft. Weitere Schlepper folgen in den nächsten Jahren, sodass insgesamt 12 Lanz Bulldog mit jeweils 12PS im Einsatz sind. Jeweils 2 Schlepper treiben eine Drescheinheit an. Sie besteht aus einer Dreschmaschine und einem Neuero-Strohschneidegebläse.

1928

Nachdem die Lokomobile bis Mitte der 20er Jahre ausgedient hatten und noch einige Schlepper hinzukamen wurden die 12PS Lanz Bulldog gegen die neue Generation von Lanz Bulldog mit 28PS eingetauscht. Es liefen so in der Spitze 8 Dreschsätze, welche über weitere Distanz mit der Bahn transportiert wurden.

Die Dreschführer wurden immer wieder von der Geschäftsführung angefahren um das Geld einzusammeln, da nicht der Lohnunternehmer sondern der Dreschführer das Geld kassierte.

1935

Ein schneller Hanomag mit 100 PS und einer Geschwindigkeit von 40 km/h kommt mit zwei zwillingsbereifte Lindner-Anhängern auf den Hof und wird für den Fernverkehr eingesetzt.

1945

Hermann Ackermann übernimmt den Betrieb und sucht nach neuen Aufgabenfeldern.

Mit den 28PS Lanz Bulldog und vollgummibereiften Anhängern wird Getreide in den dreschfreien Tagen gefahren. Ziele sind unter anderem Bremen und Bremerhafen.

1955

Der erste Lanz-Mähdrescher wird gekauft.

1958

Ein Clayson-Mähdrescher wird gekauft.

1960

Der erste Claas-Selbstfahrer kommt auf den Hof.

1961

Die letzte Buschoff-Dreschmaschine wird gekauft. Aber auch sie muss wie die 7 anderen Dreschmaschinen dem Mähdrescher weichen.

1968

Die Silomaisernte wird mit einem 1-reihigen Hächsler in der Dreipunkt begonnen.

Die Rübenernte beginnt mit einem 1-reihigen Schmotzer-Roder mit Bunker und Blattablage im Schwad.

1989

Ulrich Ackermann übernimmt die Geschäftsführung.

Zu diesem Zeitpunkt stehen 2 LKW, 2 Bagger, 7 Mähdrescher, ein 1-reihiger Schmotzer-Rübenroder, 2 Hanomag-Schlepper, ein Fendt-Geräteträger, 2 Lanz Bulldog, ein 46 PS Fendt-Schlepper und ein einreihiger Maishächsler auf dem Firmengelände.

2001

Um die Wirtschaftlichkeit zu steigern, wird für die Zuckerrübenernte mit den Lohnunternehmen Kaufmann und Richter, die „Ernte-Service GbR“ gegründet. Mit der GbR werden rund 750 ha Zuckerrüben transportiert und rund 550 ha gerodet.

2004

Der Umsatz kommt nur noch zu 20 Prozent aus der Landwirtschaft. Erdbewegung und Tiefbau prägen das Unternehmen.

Es stehen  7 Bagger, 3 Radlader, 6 LKW, 1 Raupe, 1 Walzenzug und 3 Mähdrescher auf dem Hof. Es werden Kalk ausbringen und Rübensaat angeboten. 12 feste Mitarbeiter sind angestellt. Die Rübenernte wird in einer GbR mit zwei 6-reihigen Holmer-Vollerntern durchgeführt.

2008

Im Juli wird auf dem Hof Ackermann anlässlich des 150-jährigen Firmenjubiläums ein Tag der offenen Tür veranstaltet. Die Firma Ackermann zählt zu dem ältesten noch wirtschaftenden Lohnunternehmen in Deutschland.

2011

Zum 1. Januar wird die Firma Wilhelm Ackermann OHG in die Firma Ackermann GmbH & Co. KG umbenannt.

2013

Am 1. September steigt Björn Ackermann als 5. Generation ins Unternehmen ein.

Nach einer Ausbildung zum Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik absolvierte er erfolgreich ein Studium an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe zum Bauingenieur. Anschließend arbeitete Björn gut zwei Jahre bei der Firma Hermann Dallmann Straßenbau in Bramsche.

2014

Björn Ackermann wird neben seinem Vater Ulrich Ackermann zum zweiten Geschäftsführer ernannt.